Als Beispiel einer viralen Marketingkampagne haben wir die Aktion „BrennDing“ unter www.bbq-shop24.de/brennding/ einmal genauer unter die Lupe genommen. Das BrennDing ist ein Online-Programm, bei dem man ein Foto von sich oder eines Freundes in ein witziges Motiv einbinden kann. Das entstandene Bild kann man anschließend Freunden und Bekannten zur Schau stellen.

Die wichtigsten Kriterien, die den Erfolg einer Viralkampagne ausmachen einmal mit besagtem Beispiel aufgeführt:
1. Ausbreitung
Die Grundlegende Idee des viralen Marketings spiegelt sich in der Publikation durch Mund zu Mund Propaganda wieder. Dementsprechend sollte man den Benutzern die Möglichkeit bieten, die Kampagne so einfach wie möglich an Freunde und Bekannte weiterzuleiten und somit die Aktion kostenlos zu bewerben.
Die Macher des BrennDings haben sich hierfür etwas einfallen lassen. Sobald das eigene BrennDing Bild erstellt ist, hat man die die Auswahl dieses mit einem Klick per E-Mail an Freunde zu versenden oder via Facebook und Twitter zu veröffentlichen. Außerdem kann man den direkten Link zum Bild zu kopieren oder es als Datei auf dem Computer speichern.

2.Unterhaltung
Der Spaßfaktor sollte bei keiner viralen Marketingaktion zu kurz kommen. Warum sollte jemand auch irgendein nutzloses Video bzw. Programm freiwillig seinen Freunden zeigen wollen, geschweige denn sich selber damit beschäftigen?
Spaß hat man mit dem BrennDing garantiert, da zunächst die Erstellung des Bildes ein angenehmer Zeitvertreib ist, bei dem man auf unkomplizierte Art und Weise nach belieben herumexperimentieren kann. Das Besondere am BrennDing ist jedoch, dass die Anwendung sehr personalisiert ist. Durch das Arbeiten mit dem eigenen Gesicht, bzw. dem Gesicht eines Freundes ist die Sozialkompetenz der Aktion gewährleistet, was die Verbreitung begünstigt.
3. Kostenfaktor
Ein weiterer grundlegender Faktor ist, dass die Aktion für den Nutzer kostenlos sein sollte. Allein die Mühe des Bezahlens schreckt beinahe jeden noch so interessierten Internetuser sofort ab.
Das BrennDing ist für jedermann kostenlos und jederzeit zugänglich. Somit entsteht für Benutzer keine Abschreckungsgefahr.
4. Usability
Niemand mag es, sich mit komplizierten Programmen rumärgern zu müssen. Der Internetnutzer von heute ist eilig und mag es nicht, sich an etwas für ihn derart nebensächlichem allzu lange aufzuhalten.
Die Funktionsweise des BrennDings ist anspruchslos und auf Bedienbarkeit optimiert.
Ein Foto hochgeladen und mit ein paar einfachen Mausklicks und Schiebereglern in die richtige Position und Größe gebracht. Anschließend können Kontrast, Helligkeit, Farbton und Sättigung nach belieben verstellt und genauestens an die vorhandene Maske angepasst werden. Kinderleicht und zudem auch noch amüsant, so wie es sein soll.
5. Bekanntmachung
Natürlich führt keine Viralkampagne direkt zum Erfolg, nur weil es die vier obigen Kriterien erfüllt. Die Aktion wird sich nicht allein durch „Mundpropaganda“ verbreiten, solange niemand jemals etwas davon gehört hat. Beispielsweise durch das Schreiben von Pressemitteilungen und das Posten von Blogeinträgen, bzw. durch Mitteilung an Freunde von Facebook und Twitter werden erste Grundsteine der Publikation gesetzt.
Geben Sie in diesem Fall das Suchwort „BrennDing“ bei der Suchmaschine Google ein, und Sie werden feststellen, dass die ersten 70 Treffer beinahe Ausnahmslos Beiträge zum Thema BrennDing enthalten.
Tim Feldhoff
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