10.2009
Guerilla Marketing auf dem Weg zum Mainstream?
Noch immer tragen sinkende Werbe- und Marketingbudgets dazu bei, dass der Wunsch nach immer mehr Effektivität in Marketing und Werbung für ausreichend Diskussionsstoff sorgt. Im Bereich der alternativen Werbeformen sorgt genau dieser Wunsch nach Effektivität in der Ambient- und der Viral-Szene für steigende Nachfrage bzw. Umsätze.
Doch was ist eigentlich mit Guerilla Marketing los?
Nach einem regelrechten "Hype" in 2008 mit einer Flut an Veröffentlichungen, Pressemeldungen, Seminar- und Veranstaltungsangeboten, sowie Auftritten von selbstberufenen Marktschreiern, ist es in diesem Jahr etwas ruhig geworden, um die hochdekorierte "Königsdisziplin".
Was sind die Gründe hierfür? Hat Guerilla Marketing den "geilen Zenit" überschritten und ist auf dem Weg ins Tal der Bedeutungslosigkeit? Ist Guerilla gar schon zum "Mainstream" geworden?
Teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Wir freuen uns auf eine anregende Diskussion.
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15.10.2009 |
Erstellt von: Thorsten Schulte |
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digitale Leseproben auf Plakat
Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse testen Ströer, Deutschlands Marktführer für Außenwerbung, und buchreport ein neues Medienprodukt für das Marketing von Büchern. Ein eigens entwickeltes Plakat zeigt die SPIEGEL-Bestseller-Liste und ermöglicht Leseproben zum kostenlosen Download auf das Handy. Titel mit digitaler Leseprobe werden entsprechend aus der SPIEGEL-Bestseller-Liste hervorgehoben.
Die Plakatvitrinen, so genannte City-Light-Poster, befinden sich an Orten, an denen Menschen warten, also etwa an S-Bahn-Stationen. Hier ist der Reisende auf Zeitvertreib aus und kann, nachdem er die Leseprobe per Bluetooth auf sein Handy geladen hat, gleich die Fahrt nutzen, um einen ersten Eindruck des gewünschten Buches zu erhalten.
Jaroslav Zajicek, Leiter strategisches Marketing bei Ströer erklärt: „Unsere interaktiven City-Light-Poster gibt es seit 2008. Seitdem wurde ein Bluetooth-City-Netz an 300 der meist frequentierten Nahverkehrsstationen aufgebaut. Nachdem Tests mit Downloads von Musik und Film-Trailern erfolgreich waren, zeigen wir jetzt, welche Möglichkeiten interaktive Außenwerbung für das Marketing von Büchern bietet.“
Schon 60 Prozent aller Handys können die Leseprobe heute nutzen. Der Service braucht kein Internet und ist kostenfrei. Die Bluetooth-Schnittstelle identifiziert jeden Handy-Typ und wäre daher auch in der Lage, eine Applikation für ein mobiles Shopping-Portal, über die Interessierte die Bücher der Leseprobe gleich bestellen könnten, mit zu liefern.
Jaroslav Zajicek, ergänzt: „Der Online-Buchhändler, der als erster die Handys mit seiner mobilen Portalsoftware ausstattet, hat im Zeitalter des mobilen Shoppings die Nase vorn. Bücher werden – so zeigt der Blick in die Zukunft – sicher das dynamischste Segment des Einkaufs per Handy sein.“
Die Initiative für den Test von Ströer und buchreport beweist somit Zeitgeist, denn die Einführung der digitalen Leseprobe für die SPIEGEL-Bestseller auf das Handy ist der erste Schritt für das mobile Shopping der Zukunft.
Sven Merten, Geschäftsführer bei buchreport dazu: „Die SPIEGEL-Bestsellerliste – die einzig relevante Bestsellerliste für den Buchmarkt – wird auf diese Weise um eine interaktive Dimension erweitert. Für unseren gemeinsamen Test ist die SPIEGEL-Bestsellerliste daher optimal.“
www.stroer.de
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14.10.2009 |
Erstellt von: Thorsten Schulte |
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Kontroverse Werbung von L'Tur
"Washington, 595.-, L'Tur" - Mit dieser einfachen Botschaft wirbt das Reiseunternehmen vermutlich illegal für seine Sonderangebote im öffentlichen Raum. Guerilla Marketing nennt sich diese kostengünstige Art, für sein Produkt zu werben. Ein Mitarbeiter von "L'Tur" bestätigte gegenüber bernerzeitung.ch die Aktion. Die Werbung wird mittels Kreide aufs Trottoir gezeichnet.
Auf Anfrage vom Bernerzeitung, ob diese Werbeaktion legal sei, wollte Dieter Arnold vom Tiefbauamt keine Stellung nehmen, liess aber durchblicken, dass dies im Prinzip nicht erlaubt sei. Die Idee kam von Andreas Kindlimann, dem Geschäftsführer der "L'Tur" Filiale Bern. "Wir haben Kreide verwendet, damit die Werbung beim nächsten Regenschauer verschwindet", erzählt er. Man finde diese Zeichnungen auch nur an Orten, wo sie wirklich vom Regenwasser weggewaschen werden, also nicht an Wänden oder unter den Lauben. Die Aktion wurde in Bern und Winterthur durchgeführt.
"Mit den Printmedien so kurzfristig Werbung zu machen, ist manchmal schwierig", sagt Kindlimann. "L'Tur" sei ein Last-Minute-Anbieter und mit der Kreideaktion könne sehr kurzfristig Werbung für die günstigsten Flüge gemacht werden.
via
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08.10.2009 |
Erstellt von: Thorsten Schulte |
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