Neu: Fassadendrucker für Out-Of-Home Kommunikation
Der Fassadendrucker ist ein Kommunikationswerkzeug. Schon das Anbringen des Motives ist Teil der Botschaft; geradeaus und direkt. Aus einer Vektor- oder Pixebildvorlage wird Bildpunkt für Bildpunkt aus bis zu 12 Metern Entfernung auf eine Hausfassade geschossen. So entsteht das Motiv vor den Augen des Betrachters wie von Zauberhand.
Der Fassadendrucker ist ein einfacher, softwaregesteuerter Roboter. Dieser besteht aus einem Zweiachs- Drehtisch und einem Druckluft-Druckkopf. Der Drucker schießt das Motiv Bildpunkt für Bildpunkt von einer entfernten Position auf die gewählte Fläche. So können auch unzugänglicher unebener Untergrund bespielt werden. Ein Gebäude wird von der Straße aus mit dem Motiv beschossen, ohne dass ein aufwendiger Gerüstbau erforderlich ist.
Der Fassadendrucker ist ein Werkzeug zur Großflächenkommunikation. Druckbild und Druckmethode heben sich von gängigen Druck- und Werbetechniken ab. Direkt und unmittelbar werden Motive wie von Zauberhand auf eine entfernte Wand gezeichnet. Die maximale Druckdistanz liegt momentan bei etwa 12 Metern, die maximale Druckhöhe bei etwa 8 Metern. Die Kugelfrequenz beträgt derzeit bis zu 5 Punkte pro Sekunde.
Guerilla-Marketing-Aktion in Genf für MINI
Im Schutze der Nacht inszenierte JAZZUNIQUE den neuen MINI: Mit perfekt vorbereiteten Guerillaktionen in und um Genf herum setzten die Frankfurter Kreativen eindrucksvolle Zeichen für den neuen "MINI Countryman". Mit einer überdimensionalen Projektion des Schriftzugs "MINIWOOD" auf einer Bergkette brachte MINI filmreifes Hollywood-Feeling nach Genf.
Der 80. Genfer Autosalon begann mit einem Paukenschlag, der sich auf der Messe zum Tagesgespräch entwickelte. Zur Weltpremiere des "MINI Countryman" verwandelte die Frankfurter Event- und Designagentur JAZZUNIQUE in Zusammenarbeit mit dem Creative Director Daniel Tobias Etzel die Schweizer Stadt in eine Filmmetropole. Hochleistungsprojektoren mit 28.000 Watt Leistung und einer Leuchtstärke von 348.000 ANSI Lumen ließen nach dem Vorbild Hollywoods den Schriftzug "MINIWOOD" in 30 Meter hohen Buchstaben an der Bergkette des Mont Salève aufleuchten.
Erstmals vier Türen, eine Länge von über vier Metern, Vierradantrieb – und dennoch typisch MINI: Der Starfaktor des jüngsten Kinds der BMW Group ist enorm hoch. Deshalb hatte das JAZZUNIQUE-Team auch eigens die berühmten Sterne des "Walk of Fame" in den Straßen der Uno-Metropole auf den Asphalt gesprüht. Einziger Geehrter: der „MINI Countryman“.
Rund um den Flughafen und das nahe gelegene Messegelände kündigten wild angebrachte Premierenplakate den Film "Getaway" an, analog dem neuen Claim: "MINI Countryman. Getaway.", mit dem "MINI Countryman" in der Hauptrolle. Außerdem wurden überall Postkarten mit dem MINIWOOD-Motiv und Sticker mit dem Slogan "I became famous in MINIWOOD" verteilt. Selbst in den Straßen der Stadt verlieh die begleitende Aktion "Red Carpet Parking" dem Newcomer aus MINIWOOD einen exponierten Auftritt, auf einem roten Teppich platziert und mit roter Samt-Kordel vom Alltagsverkehr abgetrennt, bewachte ein Bodyguard den neuen Star der Automobilszene. "Ganz Genf spricht über MINI und den neuen 'Countryman'", resümiert JAZZUNIQUE-Geschäftsführer Jesper Götsch zufrieden den Erfolg der Guerilla-Aktion.
Doch damit nicht genug. Die Kreativen aus dem Frankfurter Westhafen realisierten außerdem ein "Viral"-Video, das binnen weniger Stunden im Internet Tausende Fans gefunden hat. Mit einem Augenzwinkern erzählt es die Geschichte von MINIWOOD – und wie der neue Name der Stadt aus den leistungsstarken Scheinwerfern eines "Countryman" über der Silhouette der Stadt erscheint, siehe auch http://www.youtube.com/watch?v=kGH89-kjtN4. Bevor jedoch die MINI-Fans ihre eigenen Fahrzeuge für ähnliche Aktionen zweckentfremden konnten, enthüllte das Team mit einem "Real Making of" bei Youtube http://www.youtube.com/watch?v=xfFisVBBoME die echten Hintergründe der Projektion.
"So eine Weltpremiere ins rechte Licht setzen zu dürfen, war für uns als Kreativagentur eine spannende Aufgabe", zeigt sich JAZZUNIQUE-Gründer Jesper Götsch stolz und zufrieden.
St. Patrick’s Day für Mc-Donalds
Seit ca. 50 Jahren wird zu St. Patricks ein Teil des Chicago River traditionell mit typisch grün-irischer, biologisch abbaubarer Farbe gefärbt. Diesen Umstand hat die Agentur Leo Burnett zum Anlass genommen, auf den neuen Shake von Mc-Donalds aufmerksam zu machen. Es soll der Eindruck entstehen, als ob der Shake der Ursprung der Verfärbung ist. Nette Aktion. http://de.wikipedia.org/wiki/St._Patrick%E2%80%99s_Day
Guerilla Marketing am Flughafen in Brasilien
Es scheint fast so, als ob die guten alten Gepäckbänder einfach nicht an Reiz verlieren. Wenn es situations- bzw. kampagnenbedingt passt, wie in diesem Fall, so stimme ich zu. Eine schöne Aktion die auf den Menschenhandel mit Kindern in Brasilien aufmerksam machen soll. Die Aktion wurde am Internationalen Flughafen Salvador-Deputado Luís Eduardo Magalhães International Airport in Brasilien im Februar diesen Jahres durchgeführt.
Nike True City Guerilla-Aktion während Berlinale
Zur Bread&Butter 2010 launchte Nike die “True City iPhone Application” in Berlin. Diese iPhone App funktioniert nach dem Prinzip “Mach Verstecktes Sichtbar“. Sie gewährt dem User interessante Einblicke in die deutsche Hauptstadt sowie sechs weitere europäische Metropolen. Ausgewählte Nike-Insider – vor Ort lebende Trendsetter, die wissen, was und wo es abgeht – lassen die User von ihrem Wissen profitieren und enthüllen verborgene Highlights und Hotspots in ihren Heimatstädten.
Im eisigen Berliner Mode- und Filmwinter stachen den angereisten Einkäufern, Modejournalisten und Cineasten übergroße Icons aus der True City App ins Auge. Die Super Size Icons mit ihren täglich wechselnden Standorten zeigten so die verschiedenen Hotspots auf, die es auch in der True City App zu entdecken gibt. Die 3D-Icons in Übergröße sorgten für Gesprächsstoff unter den angereisten und vor Ort lebenden Szenegängern. Flankiert wurde die Aktion von sorgfältig platzierten Stickern auf denen alle Icons und die Aktions-URL abgebildet waren. POMPLUNSPANIER kümmerte sich um die strategische Auswahl der Hotspots, die Aktions-Logistik und das visuelle Branding über die Sticker-Kampagne.
POMPLUNSPANIER
KOMMUNIKATION GMBH
Karl-Kunger-Str. 16
12435 Berlin
Kaffeekonzern entfernt Boden aus Fahrstuhl
In einem Bericht über Guerilla-Marketing, bei dem Firmen zu ungewöhnlichen Maßnahmen greifen, um mit ihren Produkten aufzufallen, wird über eine aktuelle und schockierende Aktion eines Kaffeekonzerns berichtet. Der Konzern hat mittels einer optischen Täuschung scheinbar die Böden von Aufzügen entfernt, sodass dort nur noch der Fahrstuhlschacht zu sehen war.
Die Illusion sollte Passanten erschrecken, bevor sie auf den zweiten Blick die Täuschung durchschauten. Die eigentliche Kaffeewerbung wartete an einer Fahrstuhlwand und sollte auf die Leute nach dem Schreck eine beruhigende Wirkung haben.